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Jobs die die Miete zahlen...

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Kommen wir also wie versprochen zur Beschreibung meines unfassbar anspruchsvollen und spannenden Jobs, bei dem ich auch noch sooo viel fürs Leben lerne ... Trommelwirbel: drrrrrdrrrrdrrrrrdrrrrr Ich Verpacke Früchte .... 8 Bis 14 Stunden Am Tag ..... Da habt ihrs :) Ne Spaß... Kommen wir zur näheren Erläuterung : Ich arbeite in einem Packhouse (Mt Erin Packhouse) Das bedeutet ich stehe von Montag bis Samstag an einem Fließband und verpacke Früchte (bevorzugt Pfirsiche und Pflaumen). Dabei ist es meine Aufgabe die guten Früchte von den schlechteren mit kleinen Fehlern und den ganz schlechten, vergammelten, zu trennen und diese dann je nach Kategorie in einen Papkarton oder Eimer zu hauen. Es ist unfassbar spannend zu sehen wie gut ich darin bin äußerlich wirklich wach zu wirken, aber innerlich schon seit drei Stunden im Traumland zu schweben. Selbst in 12 Jahren Schule konnte ich das nicht so perfektionieren wie in den letzten drei Wochen. (vier folgen noch... Ich denke ...

So schnell ändern sich Pläne

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So schnell es begann so schnell endete es auch wieder... Die kurze Zeit bei Carmen, Daniel und den Kids war sehr schön, doch ich konnte einfach keinen Job in Gisborne finden. Also fuhr ich nach Silverster, dass ich mit ein paar Leuten aus einer Facebookbackpacker Gruppe verbrachte, hoch ans Eastcape, dem östlichsten Punkt Neuseelands. Erst durch ein Privatgelände mit lauter Pferden durch und dann 800 Stufen (die natürlich alle unterschiedlich hoch waren... oh man) später, stand ich oben beim Lighthouse und genoss völlig außer Atem die Aussicht. Ich werde das ganze wohl noch einmal hinter mich bringen um hier den ersten Sonnenaufgang des Landes anzugucken, aber fürs erste reicht es mir so schon. 800 Stufen später wieder unten und zurück auf der langen Gravel Road (Schotterstraßen...überall diese kack Schotterstraßen...und dann immer schön ohne Sicherung, so dass man bei einer falschen Lenkbewegeung gefühlt baden geht...) fuhr ich dann zu dem Campingplatz, auf de...

Wieder fahrtüchtig

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Auto repariert ;) Der Anlasser wollte nicht mehr wie ich... 200 Dollar weniger auf dem Konto, aber dafür fährt Tori wieder. Als ich wieder zum Campingplatz kam, lernte ich in der Küche 4 deutsche Mädels kennen. Sina, Lea, Kajja und Eva. Die Vier machen eigenen Schmuck und schenkten mir auch promt ein Armband. Das wird an meinem Handgelenk bleiben bis es abfällt. In den nächsten zwei Tagen verbrachten wir viel Zeit zusammen am Meer, Boogieboardend, Am Abend Gitarre spielend und singend oder zusammen kochend. Vielen Dank für die tolle Zeit mit euch Mädels, ich freu mich auf ein Wiedersehen irgendwann. Am nächsten Abend ging es dann für mich und John ( Ein Typ der auch grade auf dem Campingplatz wohnte) zum Strand. Das Schöne ist, dass Jonny einen Van mit Vorderradantrieb besitzt, was bedeutet dass wir mit 80 Sachen über den Strand heizen konnten. Da mir das aber auf dem Beifahrersitz zu langweilig wurde, kletterte ich mal eben auf die Ladefläche und hielt mich dann gut fest. Bei Sonn...

Von einer Schrottkarre und Wildpferden

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Der Abend mit den Berlinern war noch sehr witzig. Bei ein/zwei Bier schauten wir uns zusammen den Sonnenuntergang an und tauschten Geschichten aus. Wie jeden Abend ging es danach noch zurück in die gemeinsame Camp Küche um die anderen Camper kennenzulernen und die Baby Katzen zu kuscheln Am nächsten Morgen wurde mir dann endgültig klar, dass mit meinem Auto etwas nicht ganz richtig läuft.  Fahren tut es toll aber dazu muss man es erstmal im Gang bringen.  Batterie und Co sind aber vollkommen in Ordnung wie ein Mechaniker mir bewies und dementsprechend musste ich mein Autochen heute Morgen um 8.00 in die Stadt fahren und beim Elektronik Check abgeben. Vielleicht ist es ja einfach nur der Anlasser... Mal schauen.  So lange ich es aber noch anbekam fuhr ich mich Tori schön durch die Gegend.  Wocheneinkauf und Katzenfutter lassen sich ja auch nicht herbei zaubern.  Um 20.30 jeden Abend setzte ich mich dann immer ans Meer oder wanderte einen kleinen Ber...

Cape Reinga

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Auf geht's... Ab an die Nordspitze. Ich sitze im Auto,  nehme Iris, eine wwooferin von der Farm mit und wir wollen gerade starten da.... Nix. Das Auto geht nicht an...Batterie leer. Warum auch immer... Aber mit einiger Starthilfe schaffen wir es dann schließlich doch vom Fleck. Im Norden angekommen...Und waaaaaas??? Ich hab hier Empfang??!!!  Und Internet. Hui. Als ich diesen positiven Schock dann verarbeitet habe erkundschafte ich erst einmal meine neue Gegend.  Der Campingplatz heißt utea Park und die Besitzerin, Tanja, ist der netteste Mensch den ich bis jetzt hier getroffen habe. Da es schon langsam spät wird gehen wir alle zusammen (Tanja, Iris, die ganzen anderen Camper und ich) die 5 Schritte zum Meer und schauen uns von den Dünen den Sonnenuntergang an. Wunderschön! Zurück in der Campingplatz Küche machen Iris und ich uns erst einmal Abendbrot. Reis mit Gemüse und Soya Sauce. Ich glaube ich habe seit drei Wochen nichts anderes als Reis oder Nudeln gese...