Cape Reinga

Auf geht's... Ab an die Nordspitze. Ich sitze im Auto,  nehme Iris, eine wwooferin von der Farm mit und wir wollen gerade starten da.... Nix. Das Auto geht nicht an...Batterie leer. Warum auch immer... Aber mit einiger Starthilfe schaffen wir es dann schließlich doch vom Fleck. Im Norden angekommen...Und waaaaaas??? Ich hab hier Empfang??!!!  Und Internet. Hui. Als ich diesen positiven Schock dann verarbeitet habe erkundschafte ich erst einmal meine neue Gegend.  Der Campingplatz heißt utea Park und die Besitzerin, Tanja, ist der netteste Mensch den ich bis jetzt hier getroffen habe. Da es schon langsam spät wird gehen wir alle zusammen (Tanja, Iris, die ganzen anderen Camper und ich) die 5 Schritte zum Meer und schauen uns von den Dünen den Sonnenuntergang an. Wunderschön!





Zurück in der Campingplatz Küche machen Iris und ich uns erst einmal Abendbrot. Reis mit Gemüse und Soya Sauce. Ich glaube ich habe seit drei Wochen nichts anderes als Reis oder Nudeln gesehen...
Beim essen lernen wir dann Dan (einen Engländer)  und Melch (einen weiteren deutschen)  kennen. Die beiden Reisen auch zusammen und bewegen sich übers trampen fort. Da Iris und ich am nächsten Morgen sowieso zum Cape Reinga fahren wollen biete ich den beiden kurzerhand an mitzukommen. Problem: mein Auto hat zwei sitze...Der Rest ist umgebaut in ein Bett... Aber egal wird schon schief gehen. Hoffentlich treffen wir keine Bullen :O

Am nächsten Morgen ist es dann soweit. Vier Personen und Gepäck versuchen in Tori Platz zu finden. Naja...Dann werden die Rucksäcke halt auf das Dach gespannt und hinter auf der Matratze gekuschelt.  Dan sitzt vorne bei mir und hat noch Iris Rucksack auf dem Schoß. Aber es ist alles und jeder verstaut also los geht's.

1.5 Stunden dauert die Fahrt bis zum nördlichen Punkt Neuseelands und es war mit Abstand die lustigste die ich bis jetzt hatte. Wir hören Musik, Dan und ich singen laut und mitunter sehr schief mit bis wir auf das Thema Songs schreiben kommen... Dan ist fest davon überzeugt,  dass ich jetzt einen Song schreiben muss... Einen mit dem Titel "Jersey Boy in the front Seat". Vielleicht mach ich das ja wirklich wenn ich die Motivation und Idee hier finde. :)

Als wir also heil aber mit einem ziemlichen Sprit Verbrauch (auf dem Rückweg allein brauche ich nur die Hälfte)  ankommen, gucken wir uns zusammen die Aussicht an. Man bekommt hier so viele tolle Landschaftliche Bilder zu sehen und es ist immer wieder einfach überwältigend.






Dann verabschieden wir Iris, die hier Ihren zwei wöchige Wandertrip beginnt und ich nehme die Jungs noch ein Stück mit zurück,  bis wir bei einer super schönen bucht an kommen.  Hier wollen die Jungs die Nacht verbringen. Ich dagegen habe einen Deal mit Tanja, dass ich nicht für meine Übernachtungen bezahlen muss, dafür aber ein wenig auf dem Campingplatz mitanpacke. Dementsprechend verbringe ich mit den Jungs noch einen lustigen, schönen Nachmittag am/im Meer in der Sonne und wir essen noch gemeinsam. 




Dann mache ich mich auf den Rückweg. Mit Musik im Auto lässt es sich gleich drei mal so gut fahren und ich bin schneller wieder in meinem "Zuhause"  als gedacht. Hier putze ich jetzt ein wenig und kümmere mich mit um die anderen Gäste. In den nächsten Tagen kommen einige von den Leuten vorbei die ich schon kennengelernt habe. Unteranderem die Zwillinge aus Auckland und auch zwei Berliner die ich auf der Farm kennengelernt habe.

Kommentare

  1. Jersey boy muss geschrieben werden, finde ich auch! Wunderschöne Bilder, mein Liebes!

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