Wieder fahrtüchtig

Auto repariert ;) Der Anlasser wollte nicht mehr wie ich... 200 Dollar weniger auf dem Konto, aber dafür fährt Tori wieder. Als ich wieder zum Campingplatz kam, lernte ich in der Küche 4 deutsche Mädels kennen. Sina, Lea, Kajja und Eva. Die Vier machen eigenen Schmuck und schenkten mir auch promt ein Armband. Das wird an meinem Handgelenk bleiben bis es abfällt.
In den nächsten zwei Tagen verbrachten wir viel Zeit zusammen am Meer, Boogieboardend, Am Abend Gitarre spielend und singend oder zusammen kochend.
Vielen Dank für die tolle Zeit mit euch Mädels, ich freu mich auf ein Wiedersehen irgendwann.

Am nächsten Abend ging es dann für mich und John ( Ein Typ der auch grade auf dem Campingplatz wohnte) zum Strand. Das Schöne ist, dass Jonny einen Van mit Vorderradantrieb besitzt, was bedeutet dass wir mit 80 Sachen über den Strand heizen konnten. Da mir das aber auf dem Beifahrersitz zu langweilig wurde, kletterte ich mal eben auf die Ladefläche und hielt mich dann gut fest. Bei Sonnuntergang mit dem Wind um die Nase am Strand lang zu fahren war bis jetzt glaube ich das lustigste aber auch bescheurste was ich in Neuseeland erlebt hab. Paul (der Mann von Tanja) erzählte mir glücklicherweise erst im Nachhinein, dass ich mir bei einem Sturz wahrscheinlich beide Arme und Beine gebrochen hätte...Hups...ist ja nichts passiert😇



Am daurauffolgenden Nachmittag ging es dann wieder zum Strand, dieses Mal aber mit Paul und Pauls Van... Und klein Jule ist gefahren. Das erste Mal in meinem Leben Van und Manuelle Schaltung mit links. Kurze Eingewöhnungsphase aber dann ging das sehr gut. Vorallem mit dem Auto driften hat wirklich Spaß gemacht.

So ging meine Campingplatz Zeit dann auch zu Ende. Ein wenig wehmütig, aber auch voller Freude auf neue Abenteuer stieg ich in mein Auto um mich über Weihnachten mit Jenny und Anna-Lena (auch Nana genannt  --> Macht mit Jenny ein Soziales Jahr) zu treffen. Eine Nacht verbrachten wir zusammen auf einem kostenlosen Campingplatz und fuhren dann am nächsten Morgen Sanddünen surfen und den Norden erkunden.




Über Weihnachten buchten wir uns drei Tage ein Hotel in der Stadt Kerikeri und das tat uns wirklich gut. Der Whirlpool im Hotel hatte definitiv großen Anteil daran. Zusammen erkundeten wir dann die Orte in der Gegend. An Weihnachten (dem deutschen 24.12) fuhren wir nach Russel. 10 Minuten Autofähre 😂




Dort gönnten wir uns mittags mal Fish and Chips und auf dem Rückweg noch eine Stunde Kayak fahren in der Bay of Islands. Dann wollten wir eigentlich Grillen...denkste...dann wenn man gutes Wetter braucht regnet es natürlich. Aber macht ja nix, dachte wir uns. So landete das Fleisch in der Pfanne. Was ein Festessen! Salat, Kartoffeln, Sourcreme, Mais und Fleisch. Und Gin Tonic!!!! Ausnahmnsweise mal selbst gekauft und nicht nach dem alten Schnorrerprinzip. Das hat man als Backpacker nicht ganz so oft. ( Die Erklärung dazu gibt es auf Facebook: https://www.facebook.com/julie.peuten unter dem Blogg-Post von der Schrottkarre und den Wildpferden...Einfach in die Kommentare gucken 😅 Apropos...Hier geht es zu Antons Blogg. http://blog.anton-neubert.com/   Dieser befindet sich zusammen mit seinem Kupel Till auch gerade im Land der Hobbits und ist schuld an der Bier Konversation. Anton ich bin schwer dafür, dass wir uns irgendwann im nächsten Jahr dann auch mal persönlich kennenlernen 😄 )
Mit sehr sehr vollen Bäuchen krabbelten wir später am Abend in unsere weichen Hotelbetten.

1,5 Tage mit Jenny und Nana folgten noch. Zusammen erklommen wir das St Pauls scenic reserve und fuhren danach noch zur Maitai Bay. Beides Dinge die mir Tilman in meier Google Maps App auf dem Handy mit Herzchen makiert hatte 😍Danke dafür, der Ausblick war atemberaubend.





Jetzt waren aber auch die gemeinsamen Tage mit Jenny und Nana vorbei. Die beiden sind für Silvester mittlerweile schon rüber nach Australien geflogen und ich machte mich auf den Weg runter nach Gisborne. Von der 11 stündigen Fahrt, die ich auf 3 Tage verteilte gibt es nicht viel zu berichten...Autofahren halt. Naja natürlich ist Autofahren hier dank der Landschaft definitiv schöner als in Hamburg aber am Ende ist es doch wieder Autofahren.
So dudelte ich also drei Tage runter an die Ostküste, um hier mein Zuhause für die nächsten 2-4 Wochen zu beziehen. Jetzt bin ich bei Carmen und Daniel und ihren beiden Kindern Johanna (5)und Rasmus(8). Tagsüber helfe ich Carmen mit den Kids, es ist also gut mit Au Pair zu vergleichen. Die Familie ist toll und ich genieße den Luxus (Kühlschrank, Dusche, Waschmaschiene) den man sonst eher weniger im Auto hat und man wird hier jeden Tag auf trab gehalten. Ich bin zwar sehr froh, dass ich noch hoffentlich mindestens 8 Jahr habe bis ich eigene Rabauken in die Welt setze, aber ans Vorlesen und Abends singen könnte ich mich gewöhnen.

So viel also von der letzten Zeit. Ich hoffe ihr alle hattet schöne Weihnachten und ich wünsche euch einen guten Rutsch für das Jahr 2018...An dessen Ende ich schon wieder nach Hause fliege 😨 Aber zum Glück hab ich ja noch den Großteil meines Abenteuers vor mir.


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