Tatendrang

Das Wichtigste der letzten Tage zuerst!  Den Monopoly Abend habe ich natürlich gewonnen ;) naja... Nicht ganz so natürlich - zwischendurch stand ich kurz davor all meine Eigentumswohnungen zu verlieren, doch eine 10 ründige Gefängnisstrafe rette meinen Besitz und brachte mir sogar wieder ein wenig Geld.

Am nächsten Tag musste ich mich mal wieder um ein bisschen Kram kümmern. Ein Konto eröffnen passiert leider genauso wenig von selbst wie eine Steuernummer beantragen. Ich finde diesen ganzen Behördenquatsch ja in meiner Muttersprache schon beschissen, aber dann noch auf englisch... Puh.  Dank sehr freundlichen Bank und Post Angestellten (bei denen muss man die IRD/ Steuernummer beantragen)  und der Hilfe von Google Übersetzter, hab ich das jetzt aber auch hinter mir :)

23.11.17
Was fange ich denn heute bloß mit meiner Zeit an? Nach meinem typischen morgendlichen Frühstück (ein Apfel und ein Stück Baguette mit Käse) machte ich mich also auf zum Mount Eden. Dieser liegt hoch über Auckland,  sodass man für lau einem tollen Blick auf die Stadt erhascht.



Als ich dort oben grade so stand, bemerkte ich ein Jungen und ein Mädchen, die von einander Fotos machten.  Ich bot ihnen an, eines von ihnen gemeinsam zu machen.  Dabei stellte sich heraus, dass auch die beiden aus Deutschland kommen. Lisa und Alex (Zwillinge aus der Nähe von München) erzählten mir,  dass sie für drei Monate in Neuseeland sind und einfach  herumreisen. Den restlichen Tag verbrachten wir dann zusammen, liefen durch die Gegend und hatten so unseren Spaß.  Hier bricht übrigens trotz des Sommerwetters die Weihnachtsstimmung aus, was für mich ziemlich merkwürdig ist... 


24.11

Heute mache ich mal Strandtag, dachte ich mir, als ich um 07.00 aufwachte. Ich setzte mich also in einen passenden Bus und fuhr erst einmal zu einem See,  dem Pupuke Lake in Takapuna. Quasi als Vorbereitung. Dort las ich mich ein wenig durch meinen Reiseführer und genoss die Sonne. Doch irgendwann wollte ich dann doch richtigen Strand. Gedacht, getan.  15 Minuten laufen und ich hatte diesen Ausblick.



Das lässt sich schon so richtig genießen, wenn man weiß, dass zuhause 14 Grad und regen sind :)

25.11
Um 11.00 Uhr bin ich mit Lisa und Alex an der Fähre verabredet. Heute geht's nach Waiheke Island. Die Insel liegt 40 Min vor Auckland und ist ein reines Paradies. Zwar zieht es viele Touristen hier her, doch Landschaftlich ist es trotzdem wunderschön. Wir beschließen, uns jeder ein Tages Ticket für alle Busse für 10$ zu gönnen und erkunden so den ganzen Tag die Insel.  Der Bus bringt uns zu den meisten Stränden, den Rest erledigen wir zu Fuß. Nach einiger Kletterei auf und über Felsen erleben wir ein paar mal die schönsten Aussichten und vollkommen leere Strandabschnitte. 








So verbringen wir also einige Stunden in der Sonne.  Zwischendurch stärken wir uns mit Fish and Chips und laufen dann weiter. Als es gegen 21.00 zurück auf die Fähre geht sind wir alle drei total geschafft. Es sind einfach so viele tolle Eindrücke die hier auf einen einprasseln,  dass müssen wir erst einmal verarbeiten ;) Das letzte schöne Bild sehen wir aber noch, als wir wieder auf Auckland zusteuern. Die ganzen Lichter in der lauen Nacht sind einfach atemberauben (und leider nicht auf Bildern einzufangen...aber wir haben es trotzdem versucht).


26.11 (heute) 
Ich liege in meinem Bett und mache heute mal wieder einen ruhigen Tag. Nachdem ich ein wenig nach Flügen gesucht habe (nach Bali um mein Schwesterlein im März zu besuchen), lese ich ein wenig und schaue ein paar Videos. Doch dann bekomme ich eine Nachricht von Tilman (ein guter Kumpel aus Hamburg)  der auch gerade in Neuseeland unterwegs ist.  Es stellt sich heraus,  dass er und sein Reisekumpane nur 1.5 Kilometer von mir entfernt sind. Und so kommt es, dass ich um 18.00 abgeholt werden und wir zum Takapuna Beach fahren, an dem ich ja schon vor ein paar Tagen saß.  Doch diesmal habe ich mitgedacht. Bikini und Handtuch direkt angezogen und eingepackt, sodass ich mich gleich nach der Ankunft in die abendlichen Wellen stürze. Was ein Leben. Als ich glücklich wieder aus dem Wasser komme, essen wir ein Eis, quatschen über Gott und die Welt und erledigen noch schnell meinen Einkauf für die nächsten Tage. Und das war es auch schon. Vielleicht sehen wir uns im Februar noch einmal wieder, es würde mich auch jedenfall freuen. 
Soweit so gut. Es werden bestimmt weitere Abenteuer folgen und ich werde natürlich berichten.  Bis dahin schicke ich euch allen sonnige Grüße nach Deutschland.

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